Ransomware Goldeneye

Der Verschlüsselungstrojaner hat es direkt auf die Personalverantwortlichen in Firmen abgesehen. Um möglichst realistisch zu erscheinen beziehen sich die E-Mails auf offenen Stellen, die von der Firma ausgeschrieben wurden. Achten Sie deshalb auf den Absender „Rolf Drescher“. Da die Anrede zur Zieladresse passt, ist eine Schadsoftware nicht auf Anhieb ersichtlich. Die E-Mails enthalten eine Excel-Datei und ein PDF, beide sollten keinen Fall geöffnet werden. 

Schafft es der Trojaner auf den Rechner, startet er den PC neu und gibt vor die Festplatte zu prüfen. Stattdessen werden aber die Daten verschlüsselt. Nach dem Verschlüsselungsvorgang erscheint eine Lösegeld-Forderung auf dem Bildschirm.

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Was tun, wenn Sie so eine Mail erhalten?

  • Öffnen Sie KEINESFALLS den Anhang.
  • Ist der Trojaner schon auf Ihrem Rechner, schalten Sie den Rechner sofort aus oder ziehen Sie den Stecker, um eine weitere Verschlüsselung zu stoppen.
  • Geben Sie keine persönlichen Daten bekannt und bezahlen Sie auf keinen Fall das geforderte Lösegeld.
  • Heben Sie die betroffenen Datenträger auf, da in vielen Fällen nach einiger Zeit eine Möglichkeit gefunden wird, die Daten zu retten.

 

Für nähere Informationen oder Unterstützung, kontaktieren Sie uns bitte unter 01 252440!

Weitere Infos:

Virenschutz - Wichtige Verhaltensregeln
Goldeneye Ransomware greift gezielt Personalabteilungen an 

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